Gjemsø Kloster, Herrenhaus in Norwegen
Gjemsø Kloster ist ein großes Anwesen auf einer Insel in der Nähe von Skien mit Gebäuden, die Hunderte von Jahren Geschichte tragen. Der Ort umfasst alte Strukturen, Felder und Häfen, die zeigen, wie Landwirtschaft, Handel und Schifffahrt hier miteinander verflochten waren.
Das Anwesen begann als Benediktinerkloster im frühen 12. Jahrhundert, gegründet von Dag Eilivsson nach seiner Rückkehr aus Jerusalem. Nach der Reformation 1537 wurde es geschlossen und die Gebäude 1546 niedergebrannt, danach ging das Land in königliche Besitztümer über.
Der Name Gjemsø verweist auf die lange Geschichte des Ortes, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Die Gebäude und Landschaften erzählen von den Menschen, die hier lebten und arbeiteten, und prägen bis heute die lokale Identität.
Das Gelände ist flach und zu Fuß leicht zu erkunden, mit alten Wegen, die zu verschiedenen Gebäudekomplexen führen. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und mit wechselhaftem Wetter rechnen, da die Insel dem Wasser ausgesetzt ist.
Das Haupthaus wurde 1885 in einem Brand zerstört und nie wieder aufgebaut, wodurch nur die Nebengebäude und Strukturen der Vergangenheit erhalten blieben. Die Adelerfamilie, Marineoffiziere und Admirale, prägte die Handelsaktivitäten des Ortes im 17. Jahrhundert entscheidend.
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