Storhaugfunnet, Archäologisches Schiffsgrab in Karmøy Municipality, Norwegen.
Die Storhaugfunnet ist ein archäologischer Schiffsgräber in Karmøy, dessen Holzreste in etwa 24 Metern Höhe gefunden wurden und Konstruktionstechniken aus dem frühen Mittelalter zeigen. Das Schiff lag mehrere hundert Jahre im Boden verborgen, bis es bei Ausgrabungen freigelegt wurde.
Das Schiff wurde vor über 1300 Jahren versenkt und diente als Grabkammer für einen Verstorbenen mit wertvollen Beigaben. Die Ausgrabung 2018 machte diese in der Erde verborgene Geschichte wieder sichtbar und ergänzt das Verständnis der nordischen Seefahrt.
Die im Schiff gefundenen Objekte zeigen, wie wichtig Seefahrer in der alten nordischen Gesellschaft waren und welche Gräber sie erhielten. Diese Bestattung verrät viel über die Wertschätzung von Handwerk und Reichtum bei den nordischen Völkern.
Der archäologische Ort ist streng geschützt und der Zugang ist für normale Besucher nicht offen. Nur Forscher mit genehmigter Arbeit dürfen das Gelände betreten und dürfen das Schiff studieren.
Das Schiff wurde in einem Hügel über dem Meeresspiegel versenkt, was möglicherweise bedeutete, dass die Nordmänner es bewusst an Land begruben, nicht im Wasser. Diese ungewöhnliche Bestattungsweise unterscheidet sich von vielen anderen bekannten nordischen Schiffsgräbern.
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