Tåsen hageby, Gartenstadt-Wohnviertel im Norden von Oslo, Norwegen.
Tåsen hageby ist ein Wohnviertel in Nordoslo, das sich von Pastor Fangens vei bis Tåsenveien erstreckt und aus Häusern besteht, die zwischen 1920 und 1926 erbaut wurden. Die Straßen sind geprägt von verschiedenen Haustypen aus dieser Zeit, die zeigen, wie Stadtplaner damals Wohnungen für wachsende Bevölkerung schufen.
Die Stadt Kristiania kaufte das Grundstück Tåsenløkken 1915, um Wohnraum während des Bevölkerungswachstums in der Hauptstadt zu schaffen. Das Projekt entstand aus dem Bedarf, schnell neue Häuser für Arbeiter und Angestellte zu bauen, die in die Stadt zogen.
Die Gegend zeigt die Wohnarchitektur der 1920er Jahre mit unterschiedlichen Hausstilen, die den damaligen Ansatz zur Stadterweiterung widerspiegeln. Beim Spaziergang durch die Straßen kann man sehen, wie die Bewohner ihre Gärten gestaltet haben und wie das Viertel als Wohngemeinschaft konzipiert wurde.
Das Viertel ist gut mit der Metro erreichbar, die Tåsen-Station der Sognsvann-Linie verbindet es in wenigen Minuten mit dem Zentrum von Oslo. Beste Zeit zum Erkunden ist bei trockenem Wetter, da die engen Straßen und Gärten bei Regen weniger einladend sind.
Die Bewohner gründeten 1923 ihre eigene Gemeinschaftsorganisation, Tåsen Hageby Vel, um gemeinsame Angelegenheiten zu koordinieren. Diese frühe Form der Nachbarschaftsverwaltung zeigt, wie die Einwohner ihr neues Viertel als Gemeinschaft selbst gestalten wollten.
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