Khor Rori, Antike Hafenruinen nahe Salalah, Oman
Khor Rori ist eine archäologische Stätte im Süden Omans, die auf einem Hügel über einer natürlichen Flussmündung liegt, die ins Arabische Meer mündet. Die erhaltenen Ruinen umfassen Stadtmauern, einen Tempel, Lagerhäuser und Werkstattbereiche einer alten Hafensiedlung.
Die Stätte wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. als befestigter Außenposten des Königreichs Hadramawt gegründet, das den Weihrauchhandel in der Region kontrollierte. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte ausgebaut und diente bis etwa zum 4. Jahrhundert n. Chr. als aktiver Hafen.
Ein Tempel, der dem Mondgott Sin geweiht war, prägt das Bild des Ortes bis heute, da seine Grundmauern gut sichtbar sind. Die Lagerräume rund um den Tempel zeigen, wie eng religiöses Leben und Handel in dieser Siedlung miteinander verbunden waren.
Ein Besuch am Morgen oder am späten Nachmittag ist wegen der Hitze empfehlenswert. Das Gelände lässt sich bequem zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Ruinen nahe beieinander liegen und gut zugänglich sind.
Die Flussmündung unterhalb der Ruinen wird regelmäßig durch eine wandernde Sandbank vom offenen Meer getrennt, was das Gelände bei jedem Besuch anders aussehen lässt. Frühe Inschriften, die vor Ort gefunden wurden, sind in einer altsüdarabischen Schrift verfasst, die heute kaum noch bekannt ist.
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