Luzonstraße, Meerenge zwischen Taiwan und der Insel Luzon, Philippinen
Die Luzon-Straße ist eine Meerespassage, die Taiwan und die Insel Luzon auf den Philippinen trennt und das Philippinische Meer mit der Südchinesischen See verbindet. Sie misst etwa 250 Kilometer in der Breite und bildet eine wichtige Wasserstraße im westlichen Pazifischen Ozean.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzte das japanische Militär diese Straße 1941 als Invasionsroute in die Region. Diese Passage spielte eine strategische Rolle in den kriegerischen Operationen des Pazifikkriegs.
Diese Meeresstraße ist für lokale Gemeinschaften auf den Batanes- und Babuyan-Inseln wichtig, wo Fischer und Seeleute seit Generationen ihre Traditionen weitergeben. Die Menschen hier leben eng mit dem Meer verbunden und nutzen es täglich für ihre Lebensweise.
Das Gebiet wird von mehreren unterseeischen Kommunikationskabeln durchquert, die Telefon- und Internetdienste für verschiedene Länder der Region sicherstellen. Besucher sollten beachten, dass dies eine stark befahrene Meeresstraße ist, wo Schiffe regelmäßig verkehren.
In der nördlichen Region entstehen unter Wasser gigantische Wellen von etwa 170 Metern Höhe, verursacht durch die Wechselwirkung von Meeresströmungen mit unterirdischen Gebirgszügen. Dieses Phänomen ist eine der größten unterirdischen Wellenbewegungen auf dem Planeten.
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