Islamabad, Hauptstadt im Hauptstadtterritorium Islamabad, Pakistan.
Islamabad ist die Hauptstadt Pakistans und liegt auf dem Potwar-Plateau, umgeben von den Margalla-Hügeln auf einer Höhe von 490 Metern. Die Stadt folgt einem Rasterplan mit nummerierten Sektoren, die verschiedene Funktionen wie Wohnen, Handel und Verwaltung trennen.
Der griechische Architekt Constantinos Apostolou Doxiadis entwarf 1960 den Masterplan für die neue Hauptstadt, die Karatschi ablösen sollte. Islamabad übernahm 1967 offiziell die Rolle als Regierungssitz Pakistans und wurde systematisch aufgebaut.
Das Lok Virsa Museum sammelt traditionelle Handwerkskunst und Textilien aus allen Regionen des Landes und zeigt, wie unterschiedlich die kulturellen Ausdrucksformen innerhalb Pakistans sind. Besucher können hier alltägliche Gegenstände, Musikinstrumente und Kleidung entdecken, die das Leben in verschiedenen Provinzen widerspiegeln.
Die Orientierung gelingt dank der klar getrennten Zonen, die sich in acht Bereiche gliedern und jeweils eigene Schwerpunkte von Verwaltung über Diplomatie bis zu Handel und Wohnen haben. Ein gut organisiertes Straßennetz verbindet alle Sektoren miteinander und erleichtert die Fortbewegung innerhalb der geplanten Struktur.
Die Faisal-Moschee verzichtet auf traditionelle Kuppeln und verbindet stattdessen zeitgenössisches Design mit islamischer Architektur durch ihre zeltartige Form. Der Gebetsraum bietet Platz für 100.000 Gläubige gleichzeitig und gehört damit zu den größten Moscheen weltweit.
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