Badshahi-Moschee, Mogul-Moschee in Lahore, Pakistan
Die Badshahi-Moschee ist ein Sakralbau aus rotem Sandstein in Lahore, mit drei Kuppeln und vier Minaretten an den Ecken. Der rechteckige Innenhof wird von Arkaden umschlossen, hinter denen sich die Gebetshalle mit ihren gewölbten Nischen erhebt.
Kaiser Aurangzeb befahl den Bau im Jahr 1671, und die Arbeiten endeten zwei Jahre später unter der Leitung seines Stiefbruders. Die Moschee erlebte im 19. Jahrhundert eine Phase der Vernachlässigung und wurde später wieder für den Gottesdienst geöffnet und restauriert.
Der Name bedeutet im Urdu »kaiserliche Moschee« und verweist auf die Macht der Herrscher, die sie errichteten. Besucher betreten den großen Innenhof barfuß, während die geometrischen Ornamente an den Wänden die Unendlichkeit der Schöpfung spiegeln und den Blick nach oben lenken.
Der Besuch ist außerhalb der Gebetszeiten möglich, und Besucher sollten angemessene Kleidung tragen, die Schultern und Knie bedeckt. Man betritt das Gelände durch das östliche Tor, das zum Fort gegenüber führt, und kann dann frei durch den Hof und die Hallen gehen.
Eine kleine Ausstellungsräumlichkeit in der Nähe des Eingangs bewahrt alte Manuskripte, Haare und persönliche Gegenstände auf, die dem Propheten und seiner Familie zugeschrieben werden. Diese Sammlung zieht Pilger an, die die Reliquien aus nächster Nähe betrachten und sich verneigen möchten.
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