Gwadar, Hafenstadt in Belutschistan, Pakistan.
Gwadar ist eine Hafenstadt an der Küste des Arabischen Meeres in der Provinz Belutschistan und dient als Tor zum Seehandel. Die Stadt erstreckt sich entlang einer Halbinsel, umgeben von trockenen Hügeln und felsigen Ufern, während moderne Kais und Lagerhäuser am Wasser stehen.
Im 18. Jahrhundert übernahm das Sultanat Oman die Kontrolle über die Region und behielt sie für mehr als zwei Jahrhunderte. Pakistan kaufte das Gebiet 1958 zurück und wandelte den kleinen Fischerhafen schrittweise in einen modernen Seehafen um.
Der Name kommt aus dem Belutschischen und bedeutet in etwa den Ort der Winde, was die geografische Lage am offenen Meer widerspiegelt. Fischer ziehen heute noch mit kleinen Booten auf das Wasser hinaus, wie es ihre Familien seit Generationen getan haben.
Die Stadt erreicht man über die Makran-Küstenstraße, die entlang der Küste verläuft und mehrere kleinere Orte miteinander verbindet. Das heiße und trockene Klima mit milden Wintern macht die Monate von November bis März am angenehmsten für einen Besuch.
Die Stadt liegt auf einer Landzunge, die das Wasser in zwei Buchten teilt und so einen natürlichen Schutz für Schiffe bietet. Ein technisches Institut vor Ort bildet Einwohner in Hafenbetrieb und Logistik aus, damit sie in den neuen Anlagen arbeiten können.
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