Quetta, Provinzhauptstadt in Belutschistan, Pakistan.
Quetta ist die Provinzhauptstadt von Belutschistan im Westen Pakistans und liegt in mehreren Tälern auf 1680 Metern Höhe. Bergketten umgeben die Siedlung vollständig und schaffen natürliche Grenzen zwischen den bewohnten Vierteln und dem umgebenden Hochland.
Britische Truppen richteten 1876 eine Garnison ein und verwandelten den Ort in einen strategischen Grenzposten für die Kontrolle der nordwestlichen Territorien. Ein schweres Erdbeben zerstörte große Teile der Stadt 1935 und erzwang einen umfassenden Wiederaufbau der meisten Wohngebiete.
Der Name leitet sich vom paschtunischen Wort für Fort oder Festung ab und verweist auf die frühe militärische Rolle der Siedlung. Besucher begegnen Teppichwebern und Handwerkern in den Basaren der Altstadt, wo Stickereien und Schmuckarbeiten nach überlieferten Mustern entstehen.
Der internationale Flughafen verbindet die Stadt mit größeren pakistanischen Zielen, während zahlreiche Busverbindungen zu benachbarten Regionen und Provinzen führen. Reisende sollten sich auf kühle Nächte auch im Sommer einstellen, da die Höhenlage die Temperaturen deutlich senkt.
Lokale Märkte verkaufen frisches Obst aus den umliegenden Obstgärten, darunter Trauben, Pfirsiche, Granatäpfel und Äpfel, die im gemäßigten Klima der Höhenlage gedeihen. Die nahegelegene Hanna-Talschleife gilt als Rückzugsort für Einheimische, die der Sommerhitze der tieferen Regionen entfliehen möchten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.