Kallar Kahar, Siedlung in Pakistan
Kallar Kahar ist eine kleine Stadt in der Provinz Punjab, Pakistan, die in einem Bergtal sitzt und von grünen, sanften Hügeln umgeben ist. Der Ort verfügt über einen großen Salzsee, mehrere historische Stätten wie die Takht-i-Babri und das Molat Fort, sowie ein Museum mit Artefakten aus der Industal-Zivilisation und fossilen Überresten.
Die Region war einst Heimat einiger der frühesten menschlichen Siedlungen der Welt, mit Artefakten und Fossilien aus dem Soan Valley, die von Dinosauriern und alten Kulturen stammen. Der Ort war auch ein wichtiger Handelsweg von Pakistan nach Zentralasien und wurde 1519 von Mughal-Kaiser Babar besucht, der hier einen Kalkstein-Thron errichten ließ.
Das Heiligtum in Kallar Kahar ist ein einfaches Gebäude mit einem kleinen Innenhof, das Besucher aus benachbarten Dörfern anzieht. Die Einheimischen bringen hier Blumen dar und zünden kleine Lampen an, besonders an bestimmten Tagen, was den Platz als wichtigen Ort für Gebet und Segen zeigt.
Der Ort ist etwa 25 Kilometer östlich von Chakwal gelegen und dauert etwa anderthalb Stunden vom Flughafen Islamabad und etwa vier Stunden von Lahore mit dem Auto. Eine neue Autobahn macht die Anfahrt einfach, und in der Stadt gibt es grundlegende Unterkünfte sowie ein Resort mit modernen Annehmlichkeiten und einem Restaurant.
Der Ort ist bekannt für Pfauen, die frei in der Gegend spazieren, und ein neues Museum wurde mit drei Räumen voller seltener Objekte eröffnet. Das Museum zeigt auch ein großes Elefanten-Fossil und alte Münzen verschiedener Herrscher, die die reiche Vergangenheit der Region widerspiegeln.
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