Kohat, Hauptstadt des Distrikts Kohat in Khyber Pakhtunkhwa, Pakistan.
Kohat liegt an einer Elevation von 489 Metern entlang des Flusses Kohat Toi und beherbergt britische Festungsanlagen sowie geschäftige Märkte im Stadtzentrum. Eine Militärstation prägt das Gesicht des Ortes zusammen mit traditionellen Basaren und älteren Gebäuden aus der Kolonialzeit.
Der Ort wurde erstmals 1505 durch den Mogulen Kaiser Babur überfallen und durchlief danach Herrschaften unter persischen, Durrani-, Sikh- und britischen Regimen. Mit der Gründung Pakistans 1947 wurde die Stadt Teil des neuen Staates.
Die Stadt ist von Paschtunen geprägt, insbesondere vom Bangasch-Stamm, der das soziale und kulturelle Leben prägt. Die lokalen Sprachen Paschtunisch und der Kohati-Dialekt des Hindko spiegeln die vielfältige Bevölkerung wider.
Das Kohat-Tunnel-Projekt von 2004 verbindet die Stadt direkt mit Peshawar und verkürzt die Reisezeit erheblich. Eisenbahnverbindungen führen zu Rawalpindi und anderen größeren Städten, was die regionale Erreichbarkeit verbessert.
In der Nähe liegt der Tanda-Wildpark mit einem großen Stausee, der als Lebensraum für verschiedene Tierarten dient. Der Park ist eine wichtige Grünfläche für die Region und zieht Besucher an, die sich für Natur und Tierwelt interessieren.
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