Lupghar Sar, Berggipfel in Gilgit-Baltistan, Pakistan.
Lupghar Sar ist ein Berggipfel in der Hispar-Muztagh-Gruppe des Karakorum im pakistanischen Gilgit-Baltistan, der eine Höhe von rund 7.200 Metern erreicht. Der Berg liegt in einer der abgelegensten und vergletscherten Gebirgsregionen der Welt, umgeben von steil abfallenden Eisflanken und felsigen Graten.
Der Gipfel wurde 1979 erstmals von den deutschen Bergsteigern Hans und Sepp Gloggner erfolgreich bestiegen. Diese Erstbegehung legte die Grundlage für alle späteren Expeditionen, die den Berg auf ähnlichen Routen angingen.
Der Name Lupghar Sar stammt aus der Wakhi-Sprache, die von den Berggemeinschaften der Region gesprochen wird, und bedeutet so viel wie "Gipfel des großen Felsens". Diese Bezeichnung zeigt, wie die einheimische Bevölkerung die Landschaft um sich herum benennt und wahrnimmt.
Eine Expedition auf diesen Gipfel erfordert eine sorgfältige Vorbereitung, da die Bedingungen auf über 7.000 Metern extrem sind und die Anreise durch sehr abgelegenes Gelände führt. Es ist ratsam, einen erfahrenen lokalen Bergführer zu engagieren und sich vorab über die notwendigen Genehmigungen zu informieren.
Der österreichische Alpinist Hansjörg Auer bestieg den Gipfel 2018 solo über den Nordwestgrat und erhielt dafür den Piolet d'Or, eine der höchsten Auszeichnungen im Bergsteigen. Diese Begehung gilt als Wendepunkt im modernen Alpinismus, weil Auer die Route ohne künstliche Hilfsmittel und in Alleingang absolvierte.
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