Hyderabad, Industriezentrum in der Provinz Sindh, Pakistan
Hyderabad ist ein Industriezentrum in der Provinz Sindh in Pakistan, gelegen auf dem Höhenzug Ganjo Takkar östlich des Indus. Die zweite Stadt der Provinz erstreckt sich über eine Anhöhe, die einst eine günstige Verteidigungsposition bot.
Ghulam Shah Kalhora gründete die Stadt 1768 auf dem Gelände der antiken Siedlung Nirun-Kot. Bis 1843 fungierte der Ort als Hauptstadt von Sindh, bevor britische Truppen die Kontrolle übernahmen.
Das Institut für Sindhologie zeigt Sammlungen regionaler Fundstücke, die Einblick in die Entwicklung der Sindhi-Zivilisation über mehrere historische Epochen geben. Besucher können heute Ausstellungsstücke betrachten, welche die materielle Kultur und das Alltagsleben der Region dokumentieren.
Die Autobahn M-9 verbindet den Ort mit Karatschi, während der Bahnhof regelmäßige Verbindungen zu wichtigen pakistanischen Zielen anbietet. Reisende finden mehrere Routen, die ein Weiterkommen durch das Land erleichtern.
Örtliche Handwerker stellen fast alle Glasarmreifen Pakistans her und führen dabei jahrhundertealte Techniken in spezialisierten Werkstätten fort. Die Produktion findet in mehreren Stadtteilen statt und prägt das lokale Gewerbe bis heute.
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