Wielkopolski-Nationalpark, Nationalpark in Westpolen.
Der Wielkopolska-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im westlichen Polen, etwa 15 Kilometer südlich von Posen, wo eiszeitlich geformte Hügel, Kiefernwälder und mehrere klare Seen das Gelände prägen. Das Gebiet erstreckt sich über 76 Quadratkilometer und verbindet natürliche Ökosysteme mit Dörfern und kleinen Ansiedlungen, die am Rand der geschützten Zone liegen.
Professor A. Wodziczko schlug die Schaffung des Parks 1922 vor, was zur Gründung zweier Reservate zehn Jahre später führte. Die offizielle Ausweisung als Nationalpark erfolgte 1957, nachdem die Nachkriegszeit die Notwendigkeit des Naturschutzes verdeutlicht hatte.
Der Name geht auf die historische Region Großpolen zurück, deren sanfte Hügel und Wälder hier bewahrt werden. Wanderer und Radfahrer nutzen das Gebiet vor allem am Wochenende, wenn die Waldwege sich mit Familien aus der Umgebung füllen.
Sieben markierte Wanderwege führen durch das Parkgebiet und verbinden die Städte Mosina und Puszczykowo, die beide per Regionalzug von Posen aus erreichbar sind. Besucher finden an mehreren Eingangspunkten Informationstafeln, die über die Routen und die Tier- und Pflanzenwelt informieren.
Über 3.000 Insektenarten leben hier, darunter Schmetterlinge und Käfer, die zwischen den Waldrändern und den sumpfigen Uferzonen wandern. Ornithologen zählen fast 190 Vogelarten, von Greifvögeln über Spechte bis zu Wasservögeln, die in den Schilfgürteln der Seen nisten.
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