Powiat Opolski, Verwaltungsbezirk in der Woiwodschaft Oppeln, Polen.
Der Kreis Opole ist ein Verwaltungsbezirk in der Woiwodschaft Opole im Südwesten Polens mit einer Fläche von etwa 1.600 Quadratkilometern. Er umfasst vier Städte und dreizehn Gemeinden mit insgesamt über 120.000 Einwohnern und liegt in einer Region, die sowohl städtische als auch ländliche Charakteristiken aufweist.
Der Bezirk wurde 1999 während der polnischen Kommunalreformen gegründet und erhielt Opole als Verwaltungssitz zugewiesen. Diese Neuorganisation war Teil einer größeren Umstrukturierung der regionalen Verwaltungsstrukturen in ganz Polen zu dieser Zeit.
Die Region hat eine besondere Verbindung zur deutschsprachigen Kultur, da viele Bewohner Deutsch sprechen und in manchen Orten gemeinsam mit Polnisch als offizielle Sprache verwendet wird. Besucher bemerken diese sprachliche Mischung in Straßenschildern, Geschäften und bei Gesprächen mit Einheimischen.
Das Gebiet wird durch Bahnverbindungen und Autobahnen erschlossen, die es mit Opole und benachbarten Regionen verbinden und es leicht zugänglich machen. Um die verschiedenen Gemeinden und Orte zu erkunden, ist es ratsam, die Verkehrsanbindungen zu nutzen oder ein Fahrzeug zu haben.
Der Bezirk verfügt über bedeutende Vorkommen von Kalkstein und Marmor, die seit langem für industrielle Zwecke abgebaut werden und die wirtschaftliche Entwicklung geprägt haben. Diese natürlichen Rohstoffe zeigen sich in der Industriestruktur der Region und kontrastieren interessanterweise mit den landwirtschaftlichen Flächen, die große Teile des Gebiets prägen.
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