Zagórzany, powiat gorlicki, Dorf in der Woiwodschaft Kleinpolen, Polen.
Zagórzany ist eine kleine Siedlung im Süden Kleinpolens, die sich in hügeligem Gelände an einem Bach ausbreitet. Das Dorf liegt etwa 6 Kilometer nördlich von Gorlice in einer ruhigen, grünen Landschaft in etwa 260 Metern Höhe.
Das Dorf wurde erstmals 1319 erwähnt und gehörte zunächst dem Benediktinerkloster Tyniec. Im Laufe der Zeit kam es unter die Kontrolle der Familie Wielopolski, nachdem österreichische Behörden die Verwaltung änderten.
Das Herrenhaus wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts für die Familie Skrzyński errichtet und fungierte als Bildungsstätte für Töchter adliger Familien. Der Ort prägt bis heute das Dorfbild und zeugt von der einstigen Bedeutung wohlhabender Grundherren in dieser Region.
Das Dorf ist leicht über die lokalen Straßen zu erreichen und bietet sich für ruhige Wanderungen durch die umliegende Landschaft an. Besucher finden hier den typischen Rhythmus einer kleinen polnischen Landgemeinde ohne großen touristischen Trubel.
Das Dorf ist bekannt für ein monumentales Mausoleum der Familie Skrzyński, das von dem bekannten Architekten Marian Teodor Talowski entworfen wurde. Die imposante Grabstätte steht in einer ländlichen Umgebung und bildet einen unerwarteten Kontrast zu den einfachen Bauernhöfen in der Nähe.
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