Rusocin, Pomeranian Voivodeship, Dorf in der Woiwodschaft Pommern, Polen.
Rusocin ist ein Dorf in der Woiwodschaft Pommern im Norden Polens, etwa 5 Kilometer südlich von Pruszcz Gdański gelegen. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich in einer ländlichen Landschaft mit typischen Merkmalen der Region.
Das Dorf wurde 1772 während der Ersten Teilung Polens unter preußische Kontrolle gebracht und veränderte damit seine politische Zugehörigkeit fundamental. Diese Angliederung an das Königreich Preußen prägte die Region für über ein Jahrhundert.
Die Ortschaft bewahrt Verbindungen zum traditionellen kaschubischen Erbe und spiegelt die regionalen Bräuche Nordpolens wider.
Das Dorf liegt an einer wichtigen Verkehrsachse und ist gut mit den umliegenden Städten verbunden. Besucher können einfach zu nahegelegenen Zielen gelangen oder die ländliche Gegend erkunden.
Während des Zweiten Weltkriegs betrieb Nazi-Deutschland hier ein Außenlager des Konzentrationslagers Stutthof. Zwischen 1944 und 1945 zwangen die Nazis etwa 300 jüdische Frauen zur Zwangsarbeit.
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