Cerkiew i monaster Zaśnięcia Najświętszej Marii Panny w Warszawie, Griechisch-katholische Kirche in der Miodowa-Straße, Warschau, Polen.
Die Kirche und das Kloster Mariä Himmelfahrt in Warschau (Cerkiew i monaster Zaśnięcia Najświętszej Marii Panny) sind eine griechisch-katholische Anlage aus Backstein im klassizistischen Stil an der Miodowa-Straße. Die dreigeschossige Fassade ist mit ionischen Pilastern gegliedert, und im Tympanon ist das Auge der Vorsehung zu sehen.
Mönche des Basilianerorden kamen 1721 aus dem Kloster Suprasl nach Warschau, und König August III. überließ ihnen ein Grundstück an der Miodowa-Straße für ihre Niederlassung. Nach dem Zweiten Weltkrieg war dies das einzige Basilianerkloster in Mittel- und Osteuropa, das legal weiterarbeiten durfte.
Die Kirche ist heute das religiöse Zentrum der griechisch-katholischen Gemeinschaft in Warschau, und die byzantinische Liturgie wird hier auf Kirchenslawisch gefeiert. Wer an einem Gottesdienst teilnimmt, kann den Gesang, die Ikonenwand und die östliche Riten aus nächster Nähe erleben.
Die Anlage liegt an der Miodowa-Straße in der Warschauer Innenstadt und ist gut zu Fuß von der Altstadt sowie den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Zentrums zu erreichen. Da es sich um ein aktives Kloster handelt, sollte man ruhiges und bedecktes Auftreten einplanen, besonders bei einem Besuch während eines Gottesdienstes.
Obwohl die Außenfassade des Gebäudes klar klassizistisch ist, folgt das Innere der östlichen Kirchentradition mit einem Ikonostas und byzantinischen Gesängen. Diese Verbindung zweier so unterschiedlicher Stile in einem einzigen Bauwerk ist in Europa selten zu finden.
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