Church of St. Casimir in Kraków, Religiöses Monument in der Altstadt, Krakau, Polen.
Die Kirche St. Casimir ist ein modernes Kirchengebäude in der Krakauer Altstadt mit schlichter weißer Fassade. Im Inneren beherbergt es mehrere Altäre im Spätbarock aus den 1740er Jahren, die trotz des modernen Außendesigns eine historische Tiefe verleihen.
Das aktuelle Gebäude wurde 1948 nach Plänen des Architekten Franciszek Mączyński errichtet und ersetzte einen älteren Sakralbau, den schwedische Streitkräfte während ihrer Invasion Polens zerstört hatten. Der Neubau entstand als Teil der städtischen Wiederaufbauanstrengungen in der Nachkriegszeit.
Die Kirche behält eine traditionelle Glocke an ihrer Außenwand, die speziell dann läutet, wenn ein Mitglied des Franziskanerordens dem Tode nahe ist. Diese Praktik verbindet die Gemeinde mit den religiösen Traditionen des Ordens auf sichtbare Weise.
Das Innere der Kirche ist für Besucher zugänglich, und die bemerkenswerten unterirdischen Katakomben können besichtigt werden, allerdings nur einmal pro Jahr am 2. November während der Allerseelen-Feierlichkeiten. Es wird empfohlen, sich vorher über genaue Öffnungszeiten und Zugangsbestimmungen zu informieren.
Das Unter geschoss der Kirche enthält etwa 1000 natürlich mumifizierte Leichname, darunter 250 Mönche, die direkt in die Erde ohne Sarg bestattet wurden. Diese ungewöhnliche Bestattungspraktik schuf unter dem Gebäude eine stille Sammlung von Überresten aus verschiedenen Epochen.
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