Wieliczka Salt Works Museum, Bergbaugeschichtemuseum in Wieliczka, Polen
Das Wieliczka-Salzbergwerk-Museum erstreckt sich über neunzehn unterirdische Kammern in einer Tiefe von etwa 135 Metern, die durch 1,5 Kilometer lange Gänge verbunden sind. Die Räume zeigen Bergbaugeräte, Kunstwerke und Kapellen, die Bergleute im Laufe der Jahrhunderte aus dem Salzstein herausgemeißelt haben.
Die Salzförderung in diesem Gebiet begann im 13. Jahrhundert mit den ersten Schächten, die einen Aufschwung des Handels in der Region brachten. Das Museum selbst entstand 1951 und konserviert seitdem die Erinnerung an etwa 700 Jahre bergmännische Tätigkeit.
Der Name der Kammer "Saalzburg" verweist auf die Verbindung zur österreichischen Stadt und zeigt, wie dieser Ort Handelsbeziehungen widerspiegelt. Die Besucher sehen heute noch die Spuren dieser historischen Verflechtungen in der Raumgestaltung.
Der Ort ist gut zu Fuß erreichbar und die Gänge sind mit Handläufen ausgestattet, erfordern aber trotzdem gute Schuhe und Ausdauer. Es ist ratsam, wärmere Kleidung mitzunehmen, da die unterirdische Temperatur kühl bleibt.
Unter allen Ausstellungsstücken gibt es eine Sammlung von hölzernen Bergbaumaschinen, die es nirgends sonst auf der Welt gibt. Diese Geräte waren Vorläufer der Dampf- und Elektromaschinen und zeigen, wie Bergleute vor Jahrhunderten arbeiteten.
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