Śmiełów Palace, Palast in Śmiełów, Polen
Der Palast in Śmiełów ist ein klassizistisches Herrenhaus mit zwei Geschossen, dessen Hauptgebäude durch geschwungene Galerien mit seitlichen Flügeln verbunden ist und einen vierspältigen Portikus am Eingang aufweist. Das Gebäude zeigt die typische Architektur eines wohlhabenden Landguts des späten 18. Jahrhunderts.
Der Architekt Stanisław Zawadzki entwarf das Gebäude 1797 für Andrzej Gorzeński und ließ sich dabei von der Villa Badoer in Fratta Polesine, Italien, inspirieren. Diese Verbindung zu italienischer Architektur prägte den Stil des polnischen Landguts.
Der polnische Dichter Adam Mickiewicz verweilte 1831 im Palast und integrierte Elemente seines Besuchs in sein Werk Pan Tadeusz.
Das Gebäude funktioniert heute als Zweigstelle des Nationalmuseums Poznań und zeigt Sammlungen zur polnischen Literaturgeschichte. Besucher sollten genug Zeit einplanen, um die Räume und Ausstellungen in Ruhe zu erkunden.
Der Keller enthält eine Tonnengratgewölbekammer, die früher als Treffraum einer Freimaurerloge diente und auf die Verbindungen der ursprünglichen Besitzer zur Freimaurerei hindeutet. Diese versteckte Geschichte zeigt einen anderen Aspekt des Landguts jenseits seiner literarischen Verbindungen.
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