Stradów Gord, Archäologisches Museum in Stradów, Polen.
Stradów Gord ist ein archäologisches Freilichtmuseum auf einem Hügel in der Świętokrzyskie-Region. Das Gelände zeigt die Überreste einer befestigten Siedlung mit Wallanlage, Wohnplätzen und Grabfeldern aus dem frühen Mittelalter.
Die Siedlung wurde von dem Stamm der Vistulaner vom 8. bis 11. Jahrhundert als Befestigung genutzt. Nach der Eingliederung in den Piast-Staat verlor das Gord seine Bedeutung und wurde schließlich aufgegeben.
Der Ort trägt den Namen Gord, was in der slawischen Sprache Burgwall bedeutet. Die Besucher können heute sehen, wie die frühmittelalterlichen Menschen ihre Siedlungen auf dieser erhöhten Position anlegten und welche Spuren sie hinterlassen haben.
Das Gelände ist leicht zu Fuß zu erkunden und bietet von der Höhe aus weite Ausblicke. Bei klarem Wetter können Besucher von der Erhebung aus die umliegenden Berge und unter günstigen Bedingungen auch entfernte Gebirgsketten sehen.
Ausgrabungen zwischen 1956 und 1963 brachten über 200 Gebäudereste ans Licht, die zeigen, wie dicht die Siedlung besiedelt war. Die Funde umfassen Holzkonstruktionen und Gräber, die Einblicke in das alltägliche Leben der frühmittelalterlichen Bevölkerung geben.
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