Piódão, Bergdorf in der Serra do Açor, Portugal.
Piódão ist ein Bergdorf in der Serra do Açor, dessen Häuser dicht an den Berghang gebaut sind und mit dunklen Schieferdächern und blaugestrichenen Fenstern die Landschaft prägen. Die Konstruktion folgt dem natürlichen Gelände, wobei die Behausungen in mehreren Reihen übereinander angeordnet sind.
Das Dorf entstand als abgelegene Siedlung in mittelalterlichen Zeiten, wo Menschen Zuflucht suchten. Die Verbindung zur Geschichte von Inês de Castro im Jahr 1355 zeigt, dass das Dorf auch für bekannte historische Personen eine Zufluchtsstätte war.
Die Dorfkirche mit ihren weißen Wänden bildet einen starken Kontrast zu den grauen Schieferhäusern ringsum. Dieser architektonische Gegensatz zeigt die zentrale Rolle des Gotteshauses im Leben der Bewohner.
Das Dorf bietet mehrere Restaurants mit regionalen Gerichtsspezialitäten und Unterkunftsoptionen in traditionellen Häusern, die für Gäste hergerichtet wurden. Besucher sollten mit unebenem Gelände und steilen Wegen rechnen, da das Dorf am Berghang liegt.
Jedes Haus in Piódão ist aus Schiefersteinwerk gebaut, was dem Dorf ein gleichförmiges Aussehen verleiht, das einer Krippe ähnelt. Diese Einheitlichkeit entstand durch die natürliche Verfügbarkeit von Schiefer in der Region.
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