Cabo de São Vicente, Felsiges Kap in Algarve, Portugal
Das Cabo de São Vicente ist ein Felsvorsprung im Südwesten Portugals, wo steile Klippen aus Kalkstein etwa 75 Meter über dem Atlantik aufragen. Der Leuchtturm steht nahe der Kante und überblickt das Meer, das hier oft rau und windig ist.
Der heutige Leuchtturm wurde 1846 erbaut und ersetzte eine kleine Anlage aus dem Jahr 1520. Später folgten größere Umbauten im Jahr 1897, um die Reichweite des Lichts zu erhöhen.
Die alten Griechen nannten diesen Ort Ophiussa, was Land der Schlangen bedeutet, während die Römer ihn als Promontorium Sacrum bezeichneten.
Der Leuchtturm beherbergt ein kleines Schifffahrtsmuseum und steht noch unter der Verwaltung der portugiesischen Marine. Parkplätze befinden sich in der Nähe und sind kostenfrei zugänglich.
Mehrere Seeschlachten fanden hier in der Nähe statt, darunter 1797 ein Gefecht, bei dem Admiral John Jervis mit seiner englischen Flotte spanische Schiffe besiegte. Heute sind die Gewässer ruhiger, doch Seevögel kreisen noch über den Klippen.
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