Lima, Flusssystem in Viana do Castelo, Portugal und A Limia, Spanien
Der Lima-Fluss erstreckt sich über etwa 108 Kilometer von Talariño in Spanien durch Nordportugal bis zum Atlantik bei Viana do Castelo. Unterwegs durchfließt er mehrere Täler und passiert kleine Siedlungen, bevor er sich in den Ozean ergießt.
Die Römer glaubten, dass dieser Fluss der mythologische Fluss Lethe war, der das Gedächtnis auslöschte, und weigerten sich zunächst zu überqueren. Der Bau des Alto-Lindoso-Damms im 20. Jahrhundert veränderte die Landschaft dauerhaft und schuf einen großen Stausee.
Die Gemeinden entlang des Flusses haben eine lange Fischertradition bewahrt, die bis heute das lokale Essen und die Lebensweise der Menschen prägt. Diese Traditionen sind im Alltag sichtbar, wenn man die Dörfer besucht und die alten Fischfang-Methoden noch in Gebrauch sieht.
Der Alto Lindoso Damm erzeugt Strom für spanische und portugiesische Gemeinden und hat einen großen See geschaffen. Die beste Zeit zum Besuchen ist der Frühling und Herbst, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Landschaft grün wirkt.
Das versunkene Dorf Aceredo wird bei extremer Dürre sichtbar und zeigt Steinbauten aus der Zeit vor dem Dammbau. Diese seltenen Momente offenbaren ein verlorenes Stück Geschichte unter der Wasseroberfläche.
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