Braga, Religiöses Zentrum in der Minho-Region, Portugal
Braga ist eine Stadt mit rund 190.000 Einwohnern im Norden Portugals und liegt zwischen Porto und der spanischen Grenze. Zu Fuß lässt sich das historische Zentrum gut erkunden, das durch alte Herrenhäuser, gepflasterte Gassen und weitläufige Plätze charakterisiert ist.
Römische Legionen gründeten den Ort im Jahr 16 vor Christus als Bracara Augusta und machten ihn zur Hauptstadt der Provinz Gallaecia. Im 5. Jahrhundert wurde er zum Sitz des Königreichs der Sueben, bis das Gebiet später in das Königreich Portugal integriert wurde.
Der Name leitet sich von der römischen Stadt Bracara Augusta ab, die der heutigen Stadt ihre historischen Wurzeln verlieh. Besucher sehen heute eine Stadt mit mehr als dreißig Kirchen und Kapellen, die im täglichen Leben der Einwohner eine zentrale Rolle spielen und das Stadtbild prägen.
Züge verkehren regelmäßig zwischen Porto und dieser Stadt, wobei die Fahrt etwa eine Stunde dauert. Busse verbinden das Zentrum mit dem höher gelegenen Wallfahrtsort Bom Jesus, der über eine historische Standseilbahn oder einen langen Treppenaufstieg erreicht werden kann.
Der Name der Stadt ist mit dem keltischen Wort für befestigten Ort verwandt, was auf die vorrömische Besiedlung hinweist. Überreste römischer Thermalbäder und Teile einer alten Stadtmauer sind noch heute zwischen modernen Gebäuden sichtbar und erinnern an die antike Vergangenheit.
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