Boca do Inferno, Natürliche Schlucht in Cascais, Portugal
Boca do Inferno ist eine Felskluft an der Küste von Cascais, wo eine ehemalige Meereshöhle eingestürzt ist und eine offene Öffnung hinterlassen hat. Das Wasser des Atlantischen Ozeans fließt mit hoher Geschwindigkeit durch diese Öffnung und erzeugt ein dramatisches Schauspiel aus Gischt und Spritzwasser.
Die Stätte wurde 1896 von britischen Filmemachern erstmals dokumentiert und erschien in einem frühen Dokumentarfilm über die portugiesische Küste. Seitdem ist sie ein bekannter Ort geblieben, wo Besucher die Kraft der Natur beobachten können.
Der Ort trägt einen Namen, der aus der Folklore stammt und die Vorstellung von Gefahr und Naturgewalten widerspiegelt. Menschen besuchen den Platz heute, um die rohe Kraft des Ozeans zu erleben und die Klippen zu fotografieren, wo sich das Wasser spektakulär gegen die Felsen bricht.
Der Platz liegt an einem Küstenweg und kann zu Fuß von Cascais aus erreicht werden, mit mehreren Aussichtsplattformen entlang des Pfades. Besucher sollten auf rutschigem Untergrund achten und bei stürmischen Bedingungen vorsichtig sein, da die Gischt überall spritzen kann.
Während schwerer Winterstürme können Wasserfontänen aus der Öffnung so hoch schießen, dass sie die umliegenden Klippen überragen. Dieses Phänomen zieht viele Besucher an, die die rohe Kraft des Meeres in seinen extremsten Momenten sehen möchten.
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