Arruda dos Vinhos, Gemeinde in Portugal
Arruda dos Vinhos ist eine kleine Stadt in der Region Oeste, nahe Lissabon, die sich über sanfte Hügel erstreckt. Das Zentrum zeigt enge, alte Straßen mit traditionellen Häusern, während sich die Weinberge auf den umgebenden Anhöhen ausbreiten.
Die erste Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 1172, als König Afonso Henriques die Burg der Orden des Santiago schenkte, um die Region zu schützen. Nach dem Erdbeben des 18. Jahrhunderts wurde die Stadt wieder aufgebaut, und ein Brunnen im pombalinischen Stil entstand, der noch heute steht.
Die Weinherstellung prägt seit Generationen das Leben in diesem Ort. Die Bewohner nutzen die sonnigen Hügel für den Anbau von Trauben und bewahren damit eine alte Tradition, die im Namen und in der täglichen Kultur des Ortes lebendig ist.
Der Ort ist leicht von Lissabon aus mit dem Auto oder Bus erreichbar und eignet sich gut für einen Tagesausflug in die Nähe der Stadt. Es ist am besten, zu Fuß durch die Straßen zu gehen und mit den Einheimischen zu sprechen, die gerne ihre Geschichten über Wein, Land und Geschichte teilen.
Im Jahr 1910, kurz nach der Ausrufung der Republik, wurde die Krone des Brunnenbrunnens als Zeichen des Widerstands gegen die Monarchie zerstört. Diese Tat zeigt, wie die Bewohner durch ihre täglichen Handlungen an großen politischen Veränderungen teilnahmen.
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