Parque Arqueológico do Vale do Côa, Archäologischer Park in Vila Nova de Foz Côa, Portugal.
Die Prähistorischen Felsgravuren im Côa-Tal sind ein archäologischer Park mit tausenden von Gravuren, die auf senkrechten Schieferflächen entlang der Flussufern angebracht sind. Die Felsoberflächen zeigen Darstellungen von Tieren und menschlichen Figuren, die sich über mehrere Kilometer entlang des Flusstals erstrecken.
Die Felsgravuren wurden 1994 entdeckt und stammen aus dem Paläolithikum vor etwa 25.000 Jahren, was sie zu einer der größten Sammlungen prähistorischer Freiluftkunst in Europa macht. Diese antiken Werke wurden später von der UNESCO zusammen mit dem spanischen Siega Verde als Weltkulturerbe anerkannt.
Die Felsgravuren zeigen verschiedene Handwerkstechniken wie Kratzen und Schleifen, die Bilder von Pferden, Rindern und abstrakten Symbolen erschaffen und die Lebensweise prähistorischer Gemeinschaften widerspiegeln. Diese Darstellungen sind auf den Schieferflächen entlang des Flusses verteilt und erzählen von den Jagdtraditionen und sozialen Strukturen dieser frühen Menschen.
Besucher können drei Hauptstätten erkunden: Canada do Inferno, Ribeira de Piscos und Penascosa, allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Geführte Touren sind notwendig, um die Gravuren zu sehen und ihre Bedeutung zu verstehen.
Die Gravuren sind einige der ältesten bekannten künstlerischen Ausdrucksformen der Menschheit und zeigen Jagdszenen, die tief in die tägliche Existenz dieser frühen Gemeinschaften Einblick geben. Die Kombination mit dem spanischen Siega Verde auf der anderen Seite der Grenze schafft einen transnationalen Komplex von unschätzbarem kulturellem Wert.
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