Tomar, Mittelalterliche Gemeinde in Santarém, Portugal.
Tomar ist eine Stadt in der Region Santarém und erstreckt sich über fruchtbares Land entlang des Nabão-Flusses. Die Stadt beherbergt das Convento de Cristo, ein massives Klostergelände mit Höfen, Gärten und Kreuzgängen, die verschiedene architektonische Phasen zeigen.
Die Tempelritter gründeten hier 1160 ihre Zentrale und errichteten eine Burg unter der Führung des Großmeisters Gualdim Pais. Nach der Auflösung des Ordens wurde die Stadt zum Sitz des portugiesischen Ordens von Christus, was ihre Bedeutung im Land verstärkte.
Die Festa dos Tabuleiros findet alle vier Jahre statt und prägt das Stadtleben durch ein farbenfrohes Fest, bei dem Frauen traditionelle Türme aus Brot, Blumen und Getreide durch die Straßen tragen. Dieses Fest zeigt, wie die Bewohner ihre Vergangenheit durch festliche Prozessionen am Leben erhalten.
Der Hauptkomplex ist täglich zugänglich und bietet Wege durch verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Niveaus; einige Bereiche erfordern das Erklimmen von Treppen. Am besten erkundet man den Ort langsam, um die architektonischen Details in den Innenhöfen und an den Fassaden vollständig zu schätzen.
Die Synagoge von Tomar aus dem 15. Jahrhundert gilt als das best erhaltene mittelalterliche Judentempel in Portugal und wurde in ein Museum für hebräische Kultur umgewandelt. Der Raum bewahrt die originalen Architekturmerkmale und erzählt von der jüdischen Gemeinschaft, die einst in dieser Stadt lebte.
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