Aqueduto de Santa Clara, Aquädukt aus dem 18. Jahrhundert in Vila do Conde, Portugal.
Das Aquädukt von Santa Clara ist eine Steinbogenbrücke, die von einer Quelle in Terroso zum Kloster Santa Clara führte und etwa vier Kilometer lang ist. Mehrere hundert Bögen prägen das Erscheinungsbild der Anlage entlang ihres Verlaufs durch Vila do Conde.
Das Projekt begann Anfang des 17. Jahrhunderts, stockte dann lange Jahre, und wurde erst 100 Jahre später wieder aufgegriffen und schließlich fertiggestellt. Diese langen Pausen spiegeln die Schwierigkeiten wider, solch große Werke über Jahrzehnte hinweg zu finanzieren und zu realisieren.
Das Bauwerk trägt den Namen der Klosteranlage, für die es Wasser lieferte und zeigt noch heute die technische Lösung jener Zeit. Die Bögen erzählen von der Handwerkskunst der Baumeister, die ohne moderne Geräte ein solches Projekt verwirklichten.
Die gut erhaltenen Bogensektionen lassen sich in der Stadt relativ leicht zu Fuß erreichen und sind von der Straße aus sichtbar. Man sollte sich Zeit nehmen, um die Struktur aus verschiedenen Winkeln zu betrachten und die Details der Steinarbeit zu würdigen.
Das Bauwerk wurde 1910 als Nationaldenkmal anerkannt und zählt zu den bedeutendsten Ingenieursleistungen Portugals dieser Zeit. Die runden Bögen gelten als besonders bemerkenswert und zeigen eine Bauweise, die in dieser Form selten ist.
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