Kathedrale von Faro, Gotische Kathedrale in Faro, Portugal
Die Kathedrale von Faro ist eine gotische Kirche im Herzen der Altstadt von Faro im Süden Portugals, mit einem mittelalterlichen Glockenturm, Spitzbögen und Rippengewölben. Das Gebäude liegt an einem gepflasterten Platz namens Largo da Sé und ist von weißgetünchten Mauern umgeben, die einen zentralen Innenhof mit drei großen Steinbögen einschließen.
Die Kathedrale wurde 1251 auf den Überresten eines früheren römischen Forums und einer Moschee errichtet, kurz nach der christlichen Rückeroberung des Algarve im Jahr 1249. Im 17. Jahrhundert verwüsteten englische Truppen unter dem Earl of Essex das Gebäude, was zu einem umfangreichen Wiederaufbau führte, der dem Inneren sein heutiges Aussehen gab.
Die Innenwände sind mit blau-weißen Azulejo-Fliesen aus dem 17. und 18. Jahrhundert bedeckt, die Szenen aus dem Leben der Heiligen zeigen. In den Seitenkapellen findet man noch heute Kerzen und persönliche Gaben, was zeigt, dass der Ort für die Einheimischen weiterhin ein Ort der Andacht ist.
Der Zugang erfolgt über den gepflasterten Largo da Sé in der Altstadt, die zu Fuß erreichbar ist und von der Rua de Santo António, der Haupteinkaufsstraße, leicht zu finden ist. Da es sich um eine aktive Kirche handelt, sollte man bedeckte Schultern und Knie tragen, und Gottesdienstzeiten können den Besucherzugang einschränken.
Der Glockenturm beherbergt eine Orgel aus dem 18. Jahrhundert, die noch heute bei Gottesdiensten gespielt wird und deren Klang sich durch das gesamte Gebäude verbreitet. Das Instrument gehört zu den ältesten erhaltenen Orgeln im Süden Portugals.
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