Convento de Santa Cruz do Buçaco, Karmeliterkloster aus dem 17. Jahrhundert in Luso, Portugal.
Das Convento de Santa Cruz do Buçaco ist ein Karmeliterkloster aus dem 17. Jahrhundert mit weißen Quarzwänden, die mit Kohleteer eingefärbt sind, Korkdecken und Kopfsteinpflasterfluren. Die verschiedenen Kapellen verbinden sich durch Gänge zu einem zusammenhängenden Komplex in der Waldlandschaft.
Die Barfüßigen Karmeliten erhielten das Land 1628 vom Bischof von Coimbra und errichteten daraufhin einen Schutzmauer von etwa 5 Kilometer Länge um ihr Gelände. Der Bau entwickelte sich über Jahrzehnte als Rückzugsort im Buçaco-Wald zu einem bedeutenden Klosterkomplex.
Der Orden der Barfüßigen Karmeliten prägte diesen Ort als Rückzugsort für kontemplatives Leben und hinterließ religiöse Kunstwerke von Künstlern wie Machado de Castro. Die Kapellen und Kunstobjekte spiegeln bis heute die spirituelle Absicht wider, für die dieser Ort gegründet wurde.
Das Kloster liegt im Buçaco-Wald und kann zu Fuß über markierte Wege erkundet werden, die zwischen den verschiedenen Kapellen führen. Die Wanderwege sind für das Gehen vorgesehen und verbinden die einzelnen Gebäudeteile miteinander.
Der britische Feldmarschall Wellington wählte diesen Ort als seinen letzten Ruheplatz nach seinem Sieg in der Schlacht von Bussaco 1810. Die Wahl unterstreicht die Bedeutung des Ortes in der europäischen Militär- und Religionsgeschichte.
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