Amadora, Wohngemeinde im Großraum Lissabon, Portugal
Amadora ist eine Wohnstadt nordwestlich von Lissabon mit über einhundert tausend Bewohnern, die hauptsächlich als Wohnort für Arbeiter der Hauptstadt dient. Die Stadt erstreckt sich über Hügel und flaches Gelände, durchzogen von Wohnvierteln, Geschäftsstraßen und Grünanlagen.
Die Region war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, mit Funden von Begräbnisstätten aus dem dritten Jahrtausend vor unserer Zeit. Der Ortsname wechselte 1907 von Porcalhota zu Amadora, während die Stadtentwicklung eng mit der Industrialisierung im 20. Jahrhundert verwoben war.
Das Museum für zeitgenössische Illustration zeigt regelmäßig Werke lokaler und internationaler Künstler, die das kreative Leben der Stadt prägen. Hier finden sich Galerien und Ausstellungen, die das Publikum einbeziehen und den künstlerischen Austausch fördern.
Die Stadt ist durch drei Metrostationen und mehrere Bahnhöfe mit dem Zentrum Lissabons verbunden, was den Weg zur Erkundung einfach macht. Besucher finden hier eine gute Infrastruktur für Fußgänger mit vielen Bushaltestellen und direkten Straßenbahnlinien zu den Hauptzielen.
Ein großes Aquädukt aus dem 18. Jahrhundert durchquert die Stadt und zeigt eines der beeindruckendsten Steinbögen, die je gebaut wurden. Das Bauwerk ist heute noch sichtbar und erinnert an die Ingenieurskunst früherer Zeiten.
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