Ilha do Pessegueiro, Küsteninsel nahe Porto Covo, Portugal
Pessegueiro Island ist ein kleines Eiland in der Nähe von Setúbal an der portugiesischen Küste, etwa 300 Meter vom Festland entfernt. Auf der Insel befinden sich Überreste einer Festung, alte Ruinen und archäologische Fundstellen, die verschiedene historische Phasen der Nutzung zeigen.
Die Insel war seit römischen Zeiten besiedelt und diente als Zentrum für Fischverarbeitung und Salzgewinnung. Später wurde eine Festung errichtet, um die Küste zu schützen, bis sie im 18. Jahrhundert durch Piratenanfälle zerstört wurde.
Der Ort hat für die Gegend historische Bedeutung als Ort von Überfall und Zerstörung, wobei die Erinnerung an diese Zeit bis heute in lokalen Erzählungen lebendig bleibt. Besucher können heute noch die Spuren dieser Ereignisse in den Ruinen sehen, die auf dem Gelände verstreut sind.
Das Eiland ist nur per Boot vom nahegelegenen Porto Covo aus erreichbar, wobei geführte Touren verfügbar sind. Die Besuche sollten bei gutem Wetter geplant werden, da die Überfahrt je nach Meer- und Windverhältnissen eingeschränkt sein kann.
Die Insel enthält in Fels gehauene Becken, die für die Konservierung von Fisch durch Salzen verwendet wurden und alte Konservierungstechniken zeigen. Diese Tanks sind noch heute in der Felsoberfläche sichtbar und geben Einblick in die tägliche Arbeit römischer Bewohner.
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