Ilhéus do Porto Santo, Geschützte Felseninseln nahe der Insel Porto Santo, Portugal.
Die Inselchen von Porto Santo sind sechs Kalksteinfelsen, die Porto Santo Island im Madeira-Archipel umgeben und durch Meereskanäle voneinander getrennt sind. Sie beherbergen felsige Küstenbiotope mit niedriger Vegetation und bieten Nistplätze für spezialisierte Seevögel.
Die Inselchen erhielten 1995 offiziellen Schutzstatus als Natura 2000-Gebiet, was einen Wendepunkt in den Naturschutzbestrebungen der Madeira-Region markierte. Dieser Schutz erkannte die ökologische Bedeutung dieser abgelegenen Orte für regionale Meeresökosysteme an.
Die Felseninseln bilden einen zentralen Bestandteil der portugiesischen Bemühungen zum Meeresschutz und Umwelterhaltung.
Diese Orte sind nur vom Wasser aus zugänglich und werden am besten bei ruhigen Meeresbedingungen besichtigt. Der Besuch erfordert ein Boot oder eine organisierteTour, und Besucher sollten Abstand halten, um brütende Vögel nicht zu stören.
Diese Formationen beherbergen zwei Landschneckenarten, die nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen, was sie zu wichtigen Lebensräumen für die globale Artenvielfalt macht. Der geringe Platz und die isolierte Lage haben zu der Entwicklung dieser einzigartigen Organismen beigetragen.
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