Ilhéus dos Mosteiros, Inselgruppe auf den Azoren, Portugal
Die Îlots des Monastères, auch Ilhéus dos Mosteiros genannt, sind eine Gruppe von vier großen Felsenformationen vulkanischen Ursprungs, die sich vor der Küste der Gemeinde Mosteiros auf der Insel São Miguel auf den Azoren befinden. Die Felsen ragen bis zu 72 Meter aus dem Meer und sind von der Küste aus gut zu sehen.
Die Felsen sind die Überreste einer kleinen Insel, die durch einen Vulkankegel entstand, der reich an Wasser und Mineralien war. Im Laufe der Jahrhunderte hat das Meer die Landmasse nach und nach abgetragen und nur diese Felsvorsprünge hinterlassen.
Die Felsen tragen den Namen Mosteiros, was auf alte keltische Überlieferungen von Mönchen zurückgeht, die auf abgelegenen Felseninseln lebten. Das nahegelegene Dorf übernahm denselben Namen und trägt diesen Bezug bis heute in seiner Identität.
Die Felsen können bequem vom Küstenweg der Gemeinde Mosteiros aus beobachtet werden, ohne dass man ein Boot besteigen muss. Es gibt keine direkte Möglichkeit, die Felsen selbst zu betreten, daher empfiehlt es sich, bei Ebbe zu kommen, um Seevögel in der Nähe besser beobachten zu können.
Obwohl die Felsen von der Küste aus erreichbar erscheinen, gibt es weder Stege noch Bootstouren, die Besucher direkt dorthin bringen, sodass sie immer aus der Ferne beobachtet werden. Lokale Fischer nutzen sie seit langer Zeit als natürliche Orientierungspunkte, um Fischgründe in der Umgebung zu lokalisieren.
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