Póvoa de Varzim, Küstengemeinde im Distrikt Porto, Portugal
Póvoa de Varzim ist eine Küstenstadt an der Porto-Bucht mit etwa 9 Kilometern Atlantikküstenlinie und mehreren Sandstränden. Das Gebiet erstreckt sich über sieben Gemeindebezirke mit Erhebungen bis zu 190 Metern im Inland und bietet verschiedene Zonen, von Strandpromenaden bis zu höher gelegenen Wohnvierteln.
König Dinis verlieh 1308 eine Stadtcharta, die die Stadt formell gründete und lokalen Familien Verwaltungsrechte gab. Dieses königliche Dokument ermöglichte es der Gemeinde, sich als eigenständige Siedlung zu entwickeln und ihr Territorium selbst zu verwalten.
Das Rathaus von 1791 zeigt neoklassizistische Architektur mit traditionellen Azulejo-Kacheln an den Obergeschossen. Besucher können an den farbigen Mustern und dem klassischen Stil sehen, wie portugiesische Handwerkskunst und europäische Eleganz sich hier verbinden.
Die Linie B der Metros von Porto verbindet das Stadtzentrum direkt mit der größeren Stadt und ermöglicht eine bequeme Fahrt in etwa einer Stunde. Fußgänger und Radfahrer finden entlang der Küstenbereiche gut ausgebaute Wege vor, die zwischen den Strandabschnitten und innerstädtischen Vierteln verbinden.
Die archäologische Stätte Cividade de Terroso beherbergt Granitstrukturen und kreisförmige Gebäude aus einer keltischen Siedlung aus dem 1. Jahrhundert v.Chr. Diese antiken Überreste zeigen, dass die Gegend schon lange vor der Gründung als Stadt besiedelt war und eine bedeutende frühe Besiedlung hatte.
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