Rossio, Zentraler Platz im Baixa-Viertel, Lissabon, Portugal.
Der Rossio-Platz ist eine zentrale Fläche in der Baixa-Gegend Lissabons mit einem 27 Meter hohen Denkmal für König Pedro IV in der Mitte. Das Monument trägt Marmordarstellungen von Gerechtigkeit, Weisheit, Stärke und Mäßigung, die das Platzdesign prägen.
Nach dem Erdbeben von 1755 wurde der Platz von Eugénio dos Santos und Carlos Mardel nach dem strukturierten Pombalin-Architekturstil wiederaufgebaut. Diese Rekonstruktion prägte die modernes Grundriss Lissabons und war beispielgebend für städtische Planung in Europa.
Das Nationaltheater D. Maria II an der Nordseite zeigt neoklassische Architektur mit ionischen Säulen, die aus der früheren Kirche Sankt Franziskus stammen. Der Platz ist ein Treffpunkt für Einheimische und Besucher, wo das kulturelle Leben Lissabons lebendig wird.
Der Platz ist leicht über die Metrostation an der grünen Linie erreichbar und dient als Verkehrsknotenpunkt zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten. Die ebene Oberfläche ist barrierefrei zugänglich und bietet zahlreiche Sitzbereiche für Besucher.
Das charakteristische Wellenmuster des Kopfsteinpflasters auf dem Platz wurde zum Vorbild für ähnliche Installationen in Portugal und seinen ehemaligen Kolonien, einschließlich Rio de Janeiro und Macau. Dieses einfache Designelement wurde international nachgeahmt und prägt bis heute das Bild vieler Plätze.
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