Terceira, Vulkaninsel auf den Azoren, Portugal
Terceira ist eine Vulkaninsel im Nordatlantik, die zur autonomen Region der Azoren gehört und deren höchster Punkt die Serra de Santa Barbara ist. Die Küste wechselt zwischen felsigen Abschnitten, kleinen Häfen und Buchten, während das Binnenland von Weiden, Wäldern und alten Kratern geprägt ist.
Die Portugiesen gaben der Insel ihren Namen, weil sie als dritte Landmasse des Archipels entdeckt wurde, vermutlich in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte entwickelte sich Angra do Heroismo zu einem wichtigen Hafen für Schiffe, die zwischen Europa und Amerika unterwegs waren.
Die Bewohner halten in vielen Ortschaften an einem alten Brauch fest, bei dem ein Bulle an einem langen Seil durch die Straßen geführt wird, wobei die Zuschauer sich dem Tier nähern und wieder zurückweichen. Diese Veranstaltungen finden vor allem im Sommer statt und ziehen Menschen aus allen Teilen der Insel an.
Die meisten Besucher landen mit dem Flugzeug oder erreichen die Insel mit der Fähre von anderen Azoren-Inseln aus. Ein Mietwagen erleichtert das Erkunden der entlegenen Küstenabschnitte und der höher gelegenen Gebiete erheblich.
Mehrere alte Vulkankrater im Inneren der Insel wurden in geschützte Naturgebiete umgewandelt, durch die Wanderwege zwischen Bauernhöfen und bewaldeten Hängen führen. An manchen Stellen stößt man auf kleine Höhlen und Lavaröhren, die Einblick in die vulkanische Vergangenheit geben.
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