Flores, Vulkaninsel auf den Azoren, Portugal.
Flores Island ist eine Insel der Azoren im Nordatlantik und erstreckt sich über steile Abhänge, enge Täler und mehrere Kraterseen, die sich zwischen bewaldeten Höhenrücken ausdehnen. Die Nordküste fällt schroff ins Meer, während im Süden flachere Ebenen mit verstreuten Weilern und Weideflächen liegen.
Seefahrer aus Portugal erreichten die Insel Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts und benannten sie nach der Vegetation, die an den Hängen wuchs. Über Jahrhunderte blieb die Ansiedlung spärlich, bis Walfänger und Händler im neunzehnten Jahrhundert neue Verbindungen ins Archipel brachten.
Die Bezeichnung leitet sich von den Hortensien ab, die im Sommer die Wege säumen und ganze Hänge in blaue und rosa Farben tauchen. Entlang der Küste liegen kleine Ortschaften, in denen Fischer ihre Netze flicken und Nachbarn vor weißen Häusern mit schwarzen Vulkansteinfassungen zusammenstehen.
Die Anreise erfolgt über kleinere Flugzeuge, die von anderen Inseln kommen, und Unterkünfte finden sich vor allem in den Küstenorten im Osten und Süden. Wanderwege führen zu den Seen und Wasserfällen, doch Nebel kann schnell aufziehen und die Sicht einschränken.
An der Westküste stehen senkrechte Basaltsäulen, die an Orgelpfeifen erinnern und durch langsame Abkühlung von Lava entstanden sind. Bei klarer Sicht kann man vom Küstenplateau aus manchmal Wale beobachten, die auf ihren Wanderrouten vorüberziehen.
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