Corvo, Vulkaninsel auf den Azoren, Portugal
Corvo Island ist eine Vulkaninsel in den Azoren, die nördlichste des gesamten Archipels. Die Insel wird durch einen zentralen Krater namens Caldeirão geprägt, dessen Wände steil aufragen und einen Durchmesser von etwa 3,5 Kilometern haben.
Der portugiesische Navigator Diogo de Teive entdeckte die Insel 1452 und fand dort eine mysteriöse Reiterstatue vor. Diese Statue verschwand später bei Transportversuchen auf das portugiesische Festland und bleibt bis heute ungeklärt.
Die etwa 430 Bewohner von Vila do Corvo leben in traditionellen Häusern aus schwarzem Lavenstein mit engen Gassen, die sie Canadas nennen. Diese Bauweise und Straßenführung prägen bis heute das Bild des Dorfes und zeigen, wie sich die Inselbewohner an ihre vulkanische Umgebung angepasst haben.
Die Insel ist nur per Fähre von Flores oder mit kleinen Flugzeugen zu erreichen, die auf einer etwa 800 Meter langen Landebahn landen. Besucher sollten mit wechselhaftem Wetter rechnen und feste Schuhe für die vulkanischen Wanderwege mitbringen.
Die Insel ist so klein und abgelegen, dass nur etwa 430 Menschen hier leben und jeder den anderen kennt. Das Flugzeug, das die wenigen Besucher bringt, folgt oft an den Kraterrand, was dem Landeanflug eine surreale Qualität verleiht.
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