Penha de França, Verwaltungsbezirk im Nordosten von Lissabon, Portugal
Penha de França ist ein Stadtteil von Lissabon auf einem der sieben Hügel der Stadt und umfasst Wohngebäude, Grünanlagen und öffentliche Einrichtungen. Der Bereich erstreckt sich über mehrere Straßenzüge mit unterschiedlichen Architekturen und ist eng mit lokalen Gemeindezentren verbunden.
Der Stadtteil entstand aus mittelalterlichen Pfarreien und erhielt seinen Namen vom Kloster Penha de França, das 1598 gegründet wurde. Die Formalisierung als eigenständige Pfarrei erfolgte später im 20. Jahrhundert.
Das Nationale Fliesenmuseum befindet sich in einem ehemaligen Kloster und zeigt portugiesische Fliesen aus verschiedenen Jahrhunderten. Besucher können hier sehen, wie diese Kunstform die portugiesische Handwerkskunst geprägt hat.
Der Stadtteil ist mit mehreren medizinischen Einrichtungen ausgestattet, einschließlich eines großen Krankenhauses, und liegt in guter Nähe zum Flughafen. Besucher können die Gegend leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Straßenbahn erreichen.
Ein zeitgenössischer Kunstraum funktioniert seit 2015 als Ausstellungsort für unabhängige Künstler und Projektkino für portugiesische Filme. Diese Doppelfunktion macht den Ort zu einem interessanten Treffpunkt für lokale Kunstszene und Filmfans.
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