Castro of Vila Nova de São Pedro, Archäologische Stätte und Naturschutzgebiet in Manique do Intendente, Portugal.
Castro de Vila Nova de São Pedro ist eine archäologische Stätte und ein Naturschutzgebiet, das sich über etwa 2.000 Hektaren erstreckt und antike Siedlungsreste mit geschützten Landschaften verbindet. Das Gebiet zeigt Befestigungsmauern aus Steinen, die mit Ton verkleidet wurden, sowie Überreste von Strukturen aus prähistorischer Zeit.
Ausgrabungen in den 1930er Jahren brachten eine befestigte Siedlung aus der Chalkolithikum-Zeit zum Vorschein, die auf etwa 2600 vor Christus datiert wird. Diese frühe Struktur zeigt, dass die Region lange vor modernen Zeiten besiedelt und befestigt war.
Die Stätte zeigt Überreste von Keramikproduktion aus frühen Zeiten, darunter einen halbkreisförmigen Ofen und Kalksteinstrukturen, die handwerkliche Fertigkeiten belegen. Diese Funde geben Einblick in die alltägliche Arbeit und das Handwerk der früheren Bewohner.
Der Ort ist tagsüber und nachts zugänglich, aber das Gelände ist nicht für Rollstuhlfahrer geeignet. Besucher sollten robuste Schuhe tragen und mit unebenen Wegen und natürlichem Terrain rechnen.
Archäologen fanden Tausende von Pfeilspitzen im Gebiet, unter anderem Palmela-Typ-Spitzen, die Handelsverbindungen über riesige Entfernungen andeuten. Diese Funde belegen, dass die Bewohner mit Menschen aus vielen weit entfernten Regionen Europas in Kontakt standen.
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