Castelo de Tomar, Mittelalterliche Burg in Tomar, Portugal.
Castelo de Tomar ist eine Burg auf einem Hügel über dem Fluss Nabão mit einem zentralen Bergfried, der von Verteidigungsmauern mit runden Türmen umgeben ist. Der Komplex verbindet die Festung mit neun verschiedenen Kreuzgängen, die von der Romanik bis zur Renaissance reichen.
König Afonso Henriques ließ diese strategische Festung 1160 als Teil einer Verteidigungslinie gegen maurische Vorstöße errichten. Die Burg wurde später von den Templern umgebaut und erweitert, die ihr religiöses und militärisches Zentrum machten.
Die Burg beherbergt das Christi-Konvent, dessen rundes Kirchenschiff nach dem Felsendom in Jerusalem gestaltet wurde. Dieses architektonische Vorbild zeigt, wie religiöse Ideale der Kreuzzüge in den portugiesischen Bauplan einflossen.
Der Komplex liegt auf einer Höhe mit Treppen und unebenen Wegen, daher ist bequemes Schuhwerk notwendig. Die Erkundung mehrerer Ebenen und Kreuzgänge ermöglicht es, je nach Zeit und Kondition, verschiedene Teile zu besuchen.
Der zentrale Bergfried wurde von den Templern eingeführt und stellt eines der ältesten erhaltenen Beispiele portugiesischer Militärarchitektur dar. Diese frühe Befestigungstechnik unterscheidet sich deutlich von späteren, aufwendigeren Konstruktionen an anderen Stellen der Anlage.
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