Talsperre Régua, Wasserkraftwerk in Peso da Régua, Portugal
Die Régua-Staumauer erstreckt sich über 350 Meter über den Douro und hat Betonflächen, die 41 Meter in die Höhe ragen und ein Staubecken mit etwa 73,5 Metern Tiefe schaffen. Die Anlage verfügt über drei Kaplan-Turbinen, die zusammen etwa 180 Megawatt Strom für Gemeinden in Nordportugal erzeugen.
Die Konstruktion der Staumauer begann 1965 und wurde 1973 abgeschlossen, was einen großen Fortschritt in der Energieinfrastruktur Portugals während des 20. Jahrhunderts darstellte. Das Projekt war Teil eines umfassenderen Plans, den Douro durch eine Reihe von Dämmen für moderne Energieerzeugung zu nutzen.
Der Damm ist Teil des industriellen Erbes Nordportugals und zeigt, wie der Douro-Fluss von einer Weintransportroute zu einer Energiequelle umgewandelt wurde. Diese Veränderung prägt bis heute das Selbstverständnis der Menschen in der Region und ihre Beziehung zum Fluss.
Der Ort ist am besten zugänglich von Peso da Régua aus, wo ein Besucherpunkt die Struktur und die Funktionsweise der Anlage zeigt. Es ist ratsam, früh am Tag zu kommen, um die beste Sicht auf den Damm und das Staubecken zu haben.
Das Dammsystem verfügt über eine Schleuse, die Schiffe bis zu 83 Meter Länge durchlässt und den Schiffsverkehr auf dem Douro ermöglicht. Dies zeigt, wie der Damm sowohl Energie liefert als auch die alte Tradition der Flussschifffahrt fortsetzt.
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