Baía do Refugo, Natürliche Bucht in Porto Judeu, Azoren, Portugal
Die Baía do Refugo ist eine natürliche Bucht an der Küste der Azoren, deren Ufer von schwarzen Basaltblöcken und vulkanischen Gesteinsformationen geprägt wird. Diese Felsen teilen das Meer in natürliche Becken auf, die direkt mit dem Atlantik verbunden sind und als Badestellen genutzt werden.
Die Bucht wurde maßgeblich durch Lavaströme geformt, die 1761 vom Vulkan Guilherme Moniz in Richtung Meer flossen und vom Weiler Serretinha ausgingen. Diese Eruption hinterließ die markante Felslandschaft, die man heute an der Küste sehen kann.
Der Name 'Refugo' bedeutet auf Portugiesisch so viel wie 'Zuflucht' oder 'Rückzugsort', was gut zu dem geschützten Charakter der Bucht passt. Lokale Fischer nutzen die ruhigen Bereiche nahe der Felsen, um ihre Boote zu vertäuen, und ihre Netze sind oft am Ufer ausgebreitet zu sehen.
Die Bucht verfügt über Süßwasserduschen und einen Kinderspielplatz in der Nähe, was den Aufenthalt für Familien erleichtert. Es gibt auch Bereiche, die für Wassersportaktivitäten genutzt werden, daher empfiehlt es sich, früh am Tag zu kommen, um einen guten Platz zu finden.
Die Lavafelder, die 1761 bis ans Meer reichten, veränderten die ursprüngliche Küstenlinie so stark, dass die heutige Bucht praktisch vollständig durch diese Eruption entstanden ist. Ohne diesen Vulkanausbruch würde die Küste an dieser Stelle ganz anders aussehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.