Castle of Alfeizerão, building in Alcobaça, Leiria District, Portugal
Das Castelo de Alfeizerão ist eine mittelalterliche Festung auf einem Hügel nahe São Martinho do Porto, Portugal. Von der ursprünglichen quadratischen Struktur mit acht Türmen und einem zentralen Wehrgang sind heute nur noch Teile der Außenmauern und zwei halbkreisförmige Türme sichtbar.
König D. Afonso Henriques eroberte die Festung 1147 während der Reconquista und befestigte sie, um die Küste vor Invasionen zu schützen. Das Erdbeben von 1755 zerstörte große Teile der Struktur und führte zum Niedergang des Hafens durch Sedimentation.
Das Castelo de Alfeizerão trägt einen Namen, der möglicherweise von phönizischen oder arabischen Handelswörtern stammt und verweist auf seine Lage als ehemaliger Hafen. Die wenigen verbleibenden Mauern und halbkreisförmigen Türme sind heute mit Vegetation bewachsen und zeigen, wie die Ruine in die natürliche Landschaft verschmolzen ist.
Die Ruine befindet sich in einem ruhigen, offenen Gelände mit einfachem Zugang zum Besichtigen der verbleibenden Mauern und Türme. Besucher können an ihrem eigenen Tempo umhergehen, da das Gelände nicht überlaufen ist und Zeit für Reflexion ermöglicht.
Ein Grenzstein für die Landvermessung wurde auf einer der alten Mauern platziert, was zeigt, dass die Ruine weiterhin in modernen Kartierungsprojekten anerkannt wird. Diese Verbindung zwischen historischer Struktur und aktueller wissenschaftlicher Nutzung verleiht dem Ort eine überraschende zeitgenössische Komponente.
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