Castelo do Bode Dam, dam in near Tomar and Constância, Santarém District, Portugal
Der Castelo do Bode-Staudamm ist eine große Betonsperre über dem Fluss Zêzere in der Nähe von São Pedro de Tomar in Portugal. Er staut einen langen Stausee auf, der von Kiefernwäldern und Hügeln gesäumt wird, und versorgt einen Großteil des Landes mit Strom.
Der Staudamm wurde in den 1950er Jahren fertiggestellt und war damals eines der größten Ingenieurbauwerke Portugals. Er veränderte die Landschaft grundlegend, überflutete Täler und verband entlegene Gebiete mit dem nationalen Stromnetz.
Der Name des Staudamms geht auf eine mittelalterliche Burg in der Nähe zurück, die dem gesamten Gebiet seinen Charakter verleiht. Das Stausee-Ufer ist bei Familien beliebt, die dort angeln, Boot fahren oder picknicken, was das Gebiet zu einem festen Bestandteil des Alltagslebens in der Region macht.
Der Staudamm ist gut per Auto erreichbar, und an den Ufern des Stausees gibt es Parkplätze. Bootsverleih und Picknickplätze sind in der Nähe verfügbar, sodass sich ein Besuch zu jeder Jahreszeit anbietet, am angenehmbsten ist es jedoch im Frühling und Herbst.
Mitten im Stausee liegt die Insel Lombo, auf der sich ein kleines Gasthaus befindet, das nur mit dem Boot erreichbar ist. Wer dort übernachtet, wacht umgeben von Wasser auf, ohne eine Straße in Sichtweite.
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