Castelo de Sesimbra, Mittelalterliche Festung in Sesimbra, Portugal
Castelo de Sesimbra ist eine mittelalterliche Befestigung auf einem Hügel mit dicken Steinmauern, Wehrtürmen und Zinnenbauwerk, die sich über 230 Meter über dem Atlantik erheben. Das Bauwerk ist von außen deutlich sichtbar und prägt das Landschaftsbild der gesamten Küstenregion.
Die Burg wurde ab 1165 unter König Afonso Henriques als wichtige Verteidigungsanlage gegen maurische Kräfte errichtet und spielte eine strategische Rolle für Jahrhunderte. Das Erdbeben von 1755 verursachte erhebliche Zerstörungen, die bis heute im veränderten Aussehen der Anlage sichtbar sind.
Die Igreja de Santa Maria do Castelo im Inneren der Festung zeigt traditionelle portugiesische Azulejos und ist heute noch ein aktiver Ort religiöser Bedeutung für die Gemeinde.
Die Anlage ist frei zugänglich und kann zu Fuß über einen gepflasterten Weg erreicht werden, der von der Stadt aus ansteigt. Es ist ratsam, angemessene Schuhe mitzubringen, da der Weg steil ist und die Wege oben uneben sein können.
Im Boden der Festung sind antike Speicherlöcher in den Felsen gemeißelt, die während langer Belagerungen als Kornkammer dienten. Diese unterirdischen Räume zeigen, wie die Bewohner über längere Zeit autark versorgt werden konnten.
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